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About | Programm | Details |Tickets | Archive | Anreise | Credits | stopspot@servus.at 15. November 2003
 
 
NinaNastasia
 
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Sie ist einzigartig und lieferte mit "The Blackened Air" und „Run To Ruin" überhaupt das beste ab was an neuen Tonträgern in den letzten Jahren den Independent-Markt erreichte. That´s it! Fan-Sichtweise. Das war´s mit der simplen Schwärmerei. Nun hört zu: Nina Nastasia ist eine 5köpfige Band um die amerikanische Sängerin Nina Nastasia. Schlagzeug, Gitarren, Geigen, Sägen...und diese Stimme!!! Es geht um Folk. Und zwar solchen der düsteren Machart. Sehr tief gelegen und auf Tonträger erst richtig wahrgenommen durch das Vergrößerungglas von Meister Steve Albini.

Unten im Schatten haucht Nastasia bittersüßliche Melodien zu beinahe fröhlichen Schunklern. Ihre säuselnde Stimme ist stets dunkel gewandet. Ein Hauch von Mardi Gras liegt in der Luft. Die Toten hüpfen durch die Straßen und lauschen finsteren Hymnen. Geigen jauchzen, Gitarren flüstern, Sägen singen, und das Akkordeon pfeift auf dem letzten Loch. Ein kaum vernehmbares "I want you" dringt bei "Ugly face" aus dem Grab. Wer da nicht erblaßt, schläft schon sechs Fuß tiefer.

Nina Nastasia war schon mal in Europa, da aber bloß mit kleiner Bandformation. Nun kommt die ganze Truppe (u.a. mit dem Drummer von Dirty Three) und wird live über das wahre Gewicht ihrer auf "Touch & Go" erschienenen Platten "The Blackened Air" und „Run To Ruin" berichten. Schwärmt selber an diesem Abend.

Die Musik dieser Frau lässt die Knochen klappern und das Herz glühen !! "Quiet all you smoke dogs / Snarling at the willows / Fighting in the leaves / Tearing at the hollows / Of little dead dogs".
Und dunkle Wolken schieben sich vor die Sonne.

 
 
 
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